Apache 2.0 · Föderiert · Opt-in

Wissen kann reisen.
Kontrolle bleibt lokal.

MoE Libris ermöglicht souveränen KI-Instanzen, kuratierte Wissenspakete über explizite Vertrauensbeziehungen, automatisierte Vorprüfung und menschliche Freigabe auszutauschen.

Kein zentrales Gehirn. Ein geprüfter Austausch zwischen unabhängigen Knoten.

  • Freiwillige Teilnahme
  • Menschliche Freigabe
  • Lokale Annahmeregeln
01 Souveränität des Senders Nichts verlässt einen Knoten ohne seine Entscheidung.
02 Verantwortbarkeit des Hubs Jedes Paket durchläuft einen sichtbaren Prüfpfad.
03 Souveränität des Empfängers Kein freigegebenes Paket wird einem Graphen aufgezwungen.

Das Föderationsprinzip

Eine gemeinsame Bibliothek ohne erzwungene Angleichung.

Jedes Deployment bleibt unabhängig. Libris koordiniert Austausch, Provenienz und Prüfung; es besitzt weder die Wissensgraphen der Teilnehmer noch entscheidet es über deren lokale Wahrheit.

Zentrale Wissensplattform

Eine Instanz kontrolliert den Korpus

  • Verpflichtende zentrale Speicherung
  • Intransparente Annahmeregeln
  • Eine einzige Vertrauensgrenze
  • Teilnehmer geben Kontextkontrolle ab

MoE-Libris-Föderation

Unabhängige Knoten wählen ihre Partner

  • Freiwillige bilaterale Beziehungen
  • Datenschutzbereinigung beim Sender
  • Prüfung vor Übernahme in den globalen Graphen
  • Empfänger entscheidet über den Import

Ein Paket, sechs Vertrauensstufen

Wissen verdient sich seinen Weg durch das Netz.

  1. 01 Extrahieren Ein Knoten wählt wiederverwendbare Fakten und Beziehungen.
  2. 02 Bereinigen Personenbezogene Daten und lokale Geheimnisse werden vor der Übertragung entfernt.
  3. 03 Validieren Schema, Prädikate und Inhalte durchlaufen die Vorprüfung.
  4. 04 Prüfen Ein menschlicher Administrator gibt das Paket frei oder lehnt es ab.
  5. 05 Veröffentlichen Freigegebene Tripel gelangen in den globalen Graphen des Hubs.
  6. 06 Entscheiden Partner rufen ab und entscheiden unabhängig über die Übernahme.

Vertrauensgrenzen

Sicherheitsaussagen mit expliziten Grenzen.

Föderationsendpunkte sind für geschützte HTTPS-/mTLS-Deployments konzipiert. Nutzdaten bleiben für den Hub bewusst einsehbar, damit Vorprüfung und menschliche Kontrolle funktionieren; durch den Hub besteht keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Sender

Bevor Daten das System verlassen

Datenschutzbereinigung, Paketauswahl, JSON-LD-Validierung und API-Key-authentifizierte Knotenidentität.

Hub

Bevor Wissen übernommen wird

Prädikat-Positivliste, PII-Prüfung, Missbrauchskontrollen, Auditwarteschlange und menschliche Entscheidung.

Empfänger

Vor der lokalen Annahme

Explizites Partnervertrauen, inkrementeller Abruf und unabhängige Import-Policy.

Offenes Föderationsprotokoll

Kleine Oberfläche. Auditierbares Verhalten.

FastAPI-Endpunkte tauschen versionierte JSON-LD-Pakete aus. PostgreSQL hält dauerhafte Auditstände, Neo4j speichert freigegebene Beziehungen und Valkey hält Rate-Limit- und Missbrauchszustände. TLS-Terminierung und Client-Zertifikate gehören an die Deployment-Grenze.

FastAPI PostgreSQL Neo4j Valkey JSON-LD mTLS

POST /v1/federation/push
GET  /v1/federation/pull?last_sync=...
POST /v1/federation/handshake

Paket
├─ Provenienz
├─ Entitäten
├─ Prädikate
└─ Beziehungen

Repository-geprüfter Status

Stabiler Kern. Explizite Forschungsgrenze.

Status aus aktueller API, Dienstimplementierung und Projektdokumentation am 16. Juli 2026 abgeleitet. Deployment-Reife hängt weiterhin von Secrets, Zertifikaten, Datenbanken und Betreiber-Policies ab.

IMPLEMENTIERT

Souveräner Knoten ↔ Hub

Push, inkrementeller Pull, Handshake-Anfragen, Knotenfreigabe und API-Key-Authentifizierung sind unter /v1/federation implementiert.

IMPLEMENTIERT

Prüfung vor Graph-Commit

Schema- und Größenprüfungen, Suche nach sensiblen Mustern und eine Prädikat-Positivliste laufen, bevor ein Paket die PostgreSQL-Auditwarteschlange erreicht. Nur ein administrativ freigegebener Eintrag wird in Neo4j übernommen.

IMPLEMENTIERT

Missbrauchs- und Administrationskontrollen

Valkey-gestützte Rate Limits und Verstöße, automatische oder manuelle Sperren, zeitkonstante Admin-Authentifizierung und geschützte ausgehende Verifikation sind vorhanden.

ALS NÄCHSTES

Semantische LLM-Triage

Die dritte Vorprüfungsstufe ist als Erweiterungspunkt definiert, meldet derzeit aber „nicht ausgeführt“. Sie darf nicht als produktive semantische Validierung dargestellt werden.

ALS NÄCHSTES

Widerspruchserkennung

Der Vergleich vorgeschlagener Tripel mit freigegebenem Graphwissen vor der Übernahme bleibt geplante Arbeit.

ROADMAP

Hub-zu-Hub-Föderation

Registry-Caching existiert, operatives Vertrauen und Synchronisierung zwischen Libris-Hubs bleiben jedoch die wichtigste offene Topologiearbeit.

MoE-Ökosystem

Libris verbindet Wissen. Es ersetzt nicht den Kern.

S

MoE Sovereign

Erzeugt validiertes Wissen und nutzt importierten Kontext in adaptiven KI-Workflows.

moe-sovereign.org ↗
L

MoE Libris

Prüft und föderiert freiwillige Wissenspakete zwischen souveränen Knoten.

Sie sind hier
C

MoE Codex

Ergänzt bei Bedarf Katalog-, Lineage-, Freigabe- und Daten-Audit-Fähigkeiten.

moe-codex.org ↗

Föderation bleibt eine Entscheidung

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Lokales lokal behalten.